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    HAK-Schüler heben Richtung New York ab

      Weit über den Rand der Steiermark hinaus blickt die HAK Grazbachgasse in ihrer wirtschaftlichen Ausbildung. Sehr weit. Sogar bis nach New York. Ausgerechnet in der Handelsmetropole am Hudson River maßen sich die Schüler aus der Mur-Stadt im November mit gleichaltrigen internationalen Konkurrenten in punkto wirtschaftlichem Know-How. Im Rahmen der Übungsfirma (ÜFA) mussten sich die Steirer mit einer knapp zehnminütigen Präsentation vor einer New Yorker Jury selbst vermarkten. In perfektem Englisch. "Wir kamen dabei mit Menschen auf der ganzen Welt in Berührung, aber nicht freundschaftlich, sondern schon richtig professionell", berichtete Adela Crnkic. "Für uns Schüler war das eine aufregende Herausforderung. Der einzige Wermutstropfen war, dass wir nicht direkt in Big Apple sind, sondern das ganze via Webkonferenz abwickeln", meinte Selina Scherbler. Für den Lerneffekt des Events tat der Aufenthaltsort der "Jungunternehmer" jedoch nichts zur Sache. "Die Situation wirkte so lebensecht, dass die Schüler dabei wirklich ins Schwitzen kamen. Und die Erfahrung bewirkte, dass sich die jungen Menschen anschließend viel mehr mit der ÜFA identifizieren und den Wert dieser Ausbildung für ihre künftigen Karrieren viel besser erkennen konnten", erklärte die verantwortliche Professorin Elisabeth Riebenbauer. Die Wirtschaftspädagogin ist nicht nur (Neu-)Lehrerin an der Handelsakademie an der Mur, sondern vor allem an der Universität Beauftragte für die ÜFA 2020 - die Übungsfirma, die an die Bedürfnisse der modernen, globalisierten Wirtschaft angepasst ist. "Durch diese Zusammenarbeit mit der Universität können wir sicherstellen, dass unsere Absolventen in der ÜFA optimal auf die Anforderungen ihrer künftigen Arbeitgeber vorbereitet werden", stellt HAK-Direktor Johann Wilding klar.