Schueler helfen Afrika

    HAK-Schüler helfen Afrika
    Tief beeindruckt zeigten sich Schüler der Abschlussklassen der HAK Grazbachgasse von einem Hilfsprojekt für Afrika. Denn während die künftigen Maturanten so manches Mal über die Schule jammern, wird bei dieser Initiative des Grazer Universitätsprofessors Gernot Kupfer mühselig Geld gesammelt, um für bettelarme Kinder in Tansania, Ithuba und Südafrika überhaupt einmal Schulen bauen zu können. Daher verwandelten Amira Ojsterschek und Andrea Herget letzte Woche im Rahmen ihres Maturaprojektes den Festsaal der Schule in ein afrikanisches Theater. Dort heizten temperamentvolle Afro-Amerikaner den Schülern mit heißen Trommelrhythmen und feurigen Tänzen ein. Alles für den guten Zweck. "Wir arbeiten an einem neuen Projekt in Tansania, mit dem wir erreichen wollen, dass dort künftig statt 250 Kinder 600 unterrichtet werden können", erzählte TU-Student Thomas Kain. Um Geld für dieses Vorhaben zu sammeln, verkauften die engagierten Schülerinnen im Rahmen des "afrikanischen Theaters" selbstkreierte Taschen und selbstdesignten Schmuck. "Wir wollten an diesem Vormittag nicht nur möglichst viel Geld sammeln, sondern auch möglichst viele Jugendliche unserer HAK für dieses Thema sensibilisieren", erklärte Andrea Herget. Und Amira Ojsterschek ergänzte: "Wir beschweren uns manchmal über die Schule, aber wir sollten froh sein, dass wir diese Möglichkeiten haben. Außerdem können wir uns in Österreich glücklich schätzen, dass wir so gute öffentliche Schulen haben und nicht teure Privatschulen bezahlen müssen." Mit ihrer Initiative setzten die Schülerinnen in der HAK Grazbachgasse schon fast so etwas wie eine Tradition fort, sind sie doch schon die dritte Gruppe, die Kupfer im Rahmen ihres Maturaprojektes unterstützt. "Uns ist es neben einer hervorragenden wirtschaftlichen Ausbildung auch wichtig, dass unsere Schüler ein soziales Gespür entwickeln. Daher freut es mich, dass diese Arbeit für Afrika weiter unterstützt wird", erklärte HAK-Direktor Johann Wilding.