Schülerinnen und Schüler der 3DK lesen

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Im BW-Unterricht dieses Schuljahres ist die 3DK Teilnehmerin des Projekts „KONSUMENT in der Schule“, das vom VKI Verein für Konsumenteninforma-tion, sowie dem Europäischem Verbraucherzentrum Österreich und dem IZOP – Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren GmbH, veran-staltet wird.

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Alle Schülerinnen und Schüler erhalten monatlich die Zeitschrift KONSUMENT in der Printausgabe und zusätzlich als E-Paper. Nach dem Erhalt von 3 Ausgaben zeigen sie bereits ihre Freude, wenn ich mit der neuen Ausgabe in der Hand in die Klasse komme. Interessiert blättern sie und suchen nach interessanten Themen. Und nicht nur sie, sondern auch ihre Mütter finden Artikel, die uns Konsu-menten nicht kalt lassen. Wie zum Beispiel der Bericht über IGLO Broccoli, „ERNTEFRISCH vom Feld tiefgefroren“. Uns allen ist der Werbeslogan „Iss was G’scheits“ aus dem Fernsehspot im Ohr, aber das Feld liegt nicht im niederösterreichischen Marchfeld oder im benachbarten Italien, sondern der Broccoli kommt aus Ecuador. Wie g’scheit kann so ein Lebensmittel sein, das unzählige Kilometer Transportweg zurücklegen muss, bevor es weiterverarbeitet wird. Gar nicht zu sprechen von der irre-führenden Werbebotschaft auf der Verpackung.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich u. a. auch mit dem Thema, wie man Lebensmittel richtig lagert, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Ebenso spannend sind die Produkt-tests, die uns Konsumenten Informationen für Kaufentscheidungen liefern sollen, wie zum Beispiel ein Test über Sommerreifen, Kaffeevollautomaten oder exotische Nüsse.

Jede Woche verwenden wir eine BW-Stunde um uns mit Themen, die für uns als Verbraucher wichtig sind, zu beschäftigen. Wir nennen diese Stunde KONSUMENTEN-NEWS. Die Schülerinnen und Schüler bereiten Kurzberichte über Artikel aus der Zeitschrift vor, erzählen über eigene Erfahrungen, disku-tieren und hören aufmerksam zu, was andere berichten. Aus diesen anregenden Diskussionen kann ich erkennen, dass sie sich zu verantwortungsbewussten und mündigen Konsumenten entwickeln. Es stimmt mich zuversichtlich, dass unsere jungen Menschen nicht den Prototypen des „Homo consu-mens“ verkörpern.

Bericht 19.03.2021 von Mag. Waltraud Kiegerl

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